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Antholz, 24. Januar 2010

Erfolgreiche Generalprobe

Knapp drei Wochen, bevor in Vancouver das Olympische Feuer entzündet wird hat sich Magdalena Neuner in der letzten Weltcupwoche viel Selbstvertrauen für die Wettbewerbe in Whistler Mountain geholt.

Magdalena Neuner Besser hätte es für die Zollhauptwachtmeisterin auf der letzten Station des Biathlon-Weltcups vor dem Saisonhöhepunkt in Kanada fast nicht laufen können. Bei konstant traumhaften äußeren Bedingungen im Antholzertal stand sie nach allen drei Wettbewerben auf dem Siegerpodest, zweimal davon sogar ganz oben. Entsprechend positiv fällt auch ihr Resümee des Aufenthalts in Südtirol aus: "Auch wenn es nicht der Hattrick geworden ist, ich darf mich über einen 2. Platz und zwei Siege wirklich nicht beschweren. Es war ein super Wochenende für mich. Ich habe gesehen, dass ich es drauf habe. Mein erklärtes großes Ziel ist es, Olympiasiegerin zu werden", sagte Magdalena Neuner nach dem heutigen Verfolgungsrennen und fügte mit einem Lächeln hinzu, "es wäre schön, wenn meine Serie auch noch in Kanada halten würde".

Als Siegerin des Sprintwettbewerbs nahm die sechsfache Weltmeisterin heute mit der Startnummer 1 die Strecke über 10 Kilometer in Angriff. Mit gewohnt schnellen Schießeinlagen in den beiden Liegendanschlägen und einer ohnehin konstant guten Laufleistung kam die Zöllnerin trotz einer Strafrunde als Führende zum ersten Stehendschießen. Leider blieben hier erstmals in der Südtirol Arena wieder zwei Scheiben stehen und die Ausnahmebiathletin musste in die Strafrunde. Da die unmittelbar nach ihr gestartete Andrea Henkel fehlerfrei blieb, übernahm diese die Führung und das abschließende Stehendschießen musste die Entscheidung bringen. Während die 32-Jährige aus Großbreitenbach erneut fehlerfrei blieb, verfehlte nach vier sicheren Treffern der letzte Schuss von Magdalena Neuner äußerst knapp sein nur 11,5 Zentimeter großes Ziel. So gewann Andrea Henkel den letzten Wettbewerb vor Olympia, Dritte wurde Ann Kristin Flatland aus Norwegen.

"Die Olympia-Generalprobe ist perfekt geglückt. Wir sind in Medaillenform", äußerte sich ein rundum zufriedener Bundestrainer Uwe Müssiggang. In der kommenden Woche werden nun alle deutschen Olympiastarterinnen in den heimischen Stützpunkten trainieren und sich dort auch noch ein wenig Erholung gönnen, ehe sie ab dem 1. Februar ihr Trainingsquartier in Vancouver Island beziehen.




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