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Canmore, 6. Februar 2010

Langläuferinnen in Olympia-Form

Bei der Olympia-Generalprobe der Langläuferinnen erreichten Nicole Fessel und Miriam Gössner als jeweils beste Deutsche ein Top-Ten-Resultat im Klassik-Sprint sowie im Rennen über 10 Kilometer in der freien Technik.

Miriam Gössner beim Lauf in Canmore Bereits am Freitag ging Miriam Gössner beim Weltcup im kanadischen Canmore mit der frühen Startnummer 21 ins Freistilrennen über 10 Kilometer. Die junge Biathletin ging dabei taktisch clever vor und teilte sich ihren Wettkampf ohne die sonst üblichen Stopps am Schießstand genau richtig ein. Mit einer Gesamtzeit von 25:51,9 Minuten übernahm sie sogar zwischenzeitlich die Führung und wurde am Ende mit einem Rückstand von 51,3 Sekunden auf die Siegerin Charlotte Kalla aus Schweden hervorragende Siebte. "Für Vancouver war der Weltcup die ideale Vorbereitung", sagte die Zolloberwachtmeisterin an dem Ort, an dem sie vor fast genau einem Jahr noch Biathlon-Juniorenweltmeisterin in der Verfolgung wurde. "Nun freue ich mich richtig auf die am Freitag startenden Spiele." Sprintspezialistin Nicole Fessel gelang auf Platz 28 ebenfalls der Sprung in die Punkteränge und zugleich eines ihrer besten Weltcupergebnisse in einem Distanzrennen.

Noch besser lief es für Nicole Fessel dann heute in ihrer Paradedisziplin. Mit der siebtschnellsten Zeit qualifizierte sich die bei Stefan Dotzler trainierende Allgäuerin beim Klassik-Sprint über 1,4 Kilometer für das Finale der besten 30 Starterinnen. In einem Fotofinish verpasste die Zollhauptwachtmeisterin dann im Halbfinale den Einzug in den Endlauf nur um wenige Zentimeter und war dementsprechend ein wenig enttäuscht: "Wenn man so knapp am Finale vorbei ist, kann man nicht ganz zufrieden sein. Ich hoffe, es geht bei Olympia besser." Am Ende belegte sie beim Sieg der auch im Weltcup führenden Justyna Kowalczyk aus Polen Platz 7 und erzielte damit ihr bisher bestes Ergebnis in einem Weltcup.




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