Dortmund, 20. November 2009
Zoll prüft bundesweit Speditions- und Transportgewerbe
Die Zöllnerinnen und Zöllner waren mit insgesamt 82 Einsatzkräften in verschiedenen Städten tätig. Es wurden dabei 807 Personen befragt und 557 Unternehmen geprüft.
Nach ersten Ergebnissen lagen bei 74 Arbeitnehmern und 42 Arbeitgebern Anhaltspunkte für Gesetzesverstöße vor.
Bei den vermuteten Verstößen handelt es sich im Wesentlichen um:
- Leistungsbetrug (53)
- Scheinselbständigkeit (12)
- Meldepflichtverletzung nach dem Sozialgesetzbuch (36)
Es wurden vier Strafverfahren und acht Bußgeldverfahren eingeleitet.
Eine Person legte den Beamten gleich drei Sozialversicherungsausweise vor, wovon zwei einbehalten und der Deutschen Rentenversicherung zugeführt wurden.
"Das Ziel der Kontrollen ist es, präventiv tätig zu werden und besonders anfällige Branchen auf Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung zu überprüfen", so Ilona Fiorentino, Sprecherin des Hauptzollamts in Dortmund.
Die Schwerpunktprüfung wurde unterstützt durch die örtlichen Polizeibehörden.
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