Essen, 22. Juni 2007
Deutsch-niederländische Zusammenarbeit führte bei Drogenbekämpfung zum Erfolg
Im Rahmen einer internationalen Fahndungsmaßnahme gelang es gestern der niederländischen Polizei und Zollfahndern aus Kleve, in Haelen/NL, Provinz Limburg, eine große Indoorplantage mit über 600 erntereifen Marihuanapflanzen stillzulegen.
Die bereits 60 bis 80 cm großen Pflanzen wurden in einer professionell angelegten Anlage gezüchtet, die sich in einer umgebauten Garage befand. Der findige 38-jährige Niederländer hatte sich dabei kostenbewusst aber illegal am öffentlichen Stromnetz bedient um die aufwendige Anlage zu betreiben. Er stand schon seit einiger Zeit im Verdacht sich als internationaler Drogenhändler zu betätigen und geriet deshalb zunächst in das Visier der deutschen Zollfahnder.
Bei den sichergestellten Cannabispflanzen handelte es sich um in speziellen Labors gezüchtete genmanipulierte Cannabispflanzen mit der Bezeichnung "Nederweed", die einen Wirkstoffgehalt Tetrahydrocannabinol (THC) von bis zu 40 Prozent erreichen können.
Die zuständige niederländische Staatsanwaltschaft ordnete die sofortige Vernichtung der Pflanzen an und beschlagnahmte die gesamte Anlage.
Der Wert des vernichteten Rauschgifts beläuft sich auf circa 45.000 Euro.
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