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Zoll online > Pressemitteilungen > Rauschgift > Archiv 2009 > Erfolgreicher Schlag gegen Rauschgifthändlerring

Dresden, 16. November 2009

Erfolgreicher Schlag gegen Rauschgifthändlerring

• 20 Durchsuchungen
• Fünf Tatverdächtige verhaftet
• Umfangreiches Beweismaterial gesichert

Über 100 Beamte des Landeskriminalamtes Sachsen, des Zollfahndungsamtes Dresden, der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien und Einsatzkräfte aus Baden-Württemberg waren am vergangenen Donnerstag am Großeinsatz gegen Rauschgifthändler beteiligt.

Nach langfristigen offenen und verdeckten Maßnahmen haben das LKA Sachsen, das ZFA Dresden und die PD Oberlausitz-Niederschlesien am 12. November 2009 umfangreiche Exekutivmaßnahmen im Rahmen mehrerer Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Görlitz durchgeführt. Dabei wurden 19 Wohnungen, Nebengelasse und Firmensitze in Sachsen (Großraum Görlitz, Niesky, Hoyerswerda, Bautzen bis Dresden) und ein Objekt in Baden-Württemberg (Rottweil) durchsucht. Gegen fünf Männer im Alter zwischen 28 und 42 Jahren wurden vorliegende Haftbefehle, welche auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz durch das Amtsgericht Görlitz erlassen worden waren, vollstreckt. Umfangreiches Beweismaterial, wie geringe Mengen Betäubungsmittel, Betäubungsmittelutensilien und Betäubungsmittelsubstanzen, PCs, Laptops, diverse Speichermedien (u.a. 22 Festplatten), mehrere Handys und über 90 SIM-Karten, Kontoauszüge und Schmuck sowie mehrere Fahrzeugbriefe, konnte gesichert werden.

Die Staatsanwaltschaft Görlitz und das Landeskriminalamt Sachsen, Dezernat Organisierte Kriminalität, Regionalstelle Görlitz, das Zollfahndungsamt Dresden sowie die Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien ermitteln seit Anfang 2008 in mehreren Ermittlungsverfahren gegen eine Tätergruppierung wegen des Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Diese Tätergruppierung beschafft aus dem osteuropäischen Ausland Betäubungsmittel (vorrangig Crystal) in nicht geringen Mengen und verkauft diese an einen größeren Abnehmerkreis.

Die fünf Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft, die Ermittlungen dauern an. Ihnen drohen Freiheitsstrafen bis zu 15 Jahren.

Herausgeber:
Zollfahndungsamt Dresden
Schützenhöhe 24/26
01099 Dresden

Kontakt:
Bianca Richter
Tel.: 0351/21346-320
Fax: 0351/2134-6111
E-Mailpresse-zoll@zfadd.bfinv.de




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