München, 20. November 2009
Ein Kilogramm Kokain im Magen
Bei der Kontrolle durch die Beamten zeigte sich der Mann zunehmend nervöser und machte zum Zweck seiner Reise unglaubwürdige Angaben.
Die Beamten führten daraufhin einen Drogenwischtest durch, der Kokain anzeigte. Da weder am Körper noch im Gepäck des Reisenden
Kokain gefunden wurde, musste der Mann im Krankenhaus geröntgt werden. Das Röntgenbild bestätigte den Verdacht der Zöllner. Im
Laufe des Tages kamen 74 Behältnisse mit je 15 Gramm Kokain zum Vorschein, die über den natürlichen Weg ausgeschieden
wurden.
"Der Mann hatte sogenannte 'Bodypacks' im Körper, das sind in der Regel aus Kunststoff gefertigte Kleinbehältnisse, die mit Rauschgift gefüllt und geschluckt werden. Platzt eines dieser Behältnisse, bedeutet das den sicheren Tod", so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München.
Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt München übernommen.
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