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Zollbeamte hatten den richtigen "Riecher"

13 Kilogramm Marihuana im Gesamtwert von knapp 80.000 Euro gefunden;
Schmuggler erhält Haftbefehl

Schmuggelversteck

Offensichtlich sehr unsicher fühlte sich ein 24-jähriger Pole, der mit seinem Fahrzeug mit polnischen Kennzeichen am 12. Januar 2012 gegen 8:45 Uhr auf der Autobahn 10 in Fahrtrichtung Frankfurt/Oder von einer Zollstreife zum Halten aufgefordert wurde. Der Fahrer ignorierte zunächst das Haltegebot und konnte nur durch das Einschalten des Blaulichts zum Anhalten seines Fahrzeugs auf dem Parkplatz Fichtenplan Süd bewegt werden.

Bei der anschließenden Personenkontrolle wies sich der Fahrzeugführer lediglich mit einem Führerschein aus. Weitere Personaldokumente führte er nicht mit sich. Auf die Frage der Zöllner nach mitgeführten Waren, insbesondere Drogen, wirkte er sehr nervös. Dies veranlasste die Beamten zu einer intensiven Fahrzeugkontrolle. Nach einer kurzen Absuche des Fahrzeuginnenraums wurden die Zöllner fündig. Sie stießen unter der Abdeckung des Fahrersitzes, in einem doppelten Boden, im Hohlraum des Beifahrerairbags und in einem Reserverad auf insgesamt 44 Pakete mit einem Inhalt, bei dem es sich nach Angaben des Fahrers um Kaffee handeln sollte. Erst das Öffnen einiger Pakete brachte es an den Tag und bestätigte den Verdacht der Beamten: Marihuana aus den Niederlanden mit einem Gesamtgewicht von 13 Kilogramm und einem Straßenhandelsverkaufswert von knapp 80.000 Euro. Der Beschuldigte wurde daraufhin vorläufig festgenommen und in Untersuchungshaft genommen. Er erhielt einen Haftbefehl, der von der Staatsanwaltschaft Potsdam beantragt wurde.

Zusatzinformation

Der deutsche Zoll kontrolliert nicht nur den Einreiseverkehr nach Deutschland. Wie im vorliegenden Fall sind Kontrollen von Personen und Waren durch Deutschland als auch sogenannte Ausfuhrkontrollen im Luft-, Straßen-, und Seeverkehr alltägliches Geschäft der Bediensteten der deutschen Zollverwaltung.

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Kontakt

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